Author: omc-arc

Article Archive

Holda, Frigga, Percht und Hel – eine strukturale Betrachtung

von Petra Bolte Die Beschäftigung mit den Zeugnissen für die heidnische Religion unserer Vorfahren – mittelalterliche skandinavische Autoren, kontinentalgermanische Volksmärchen, archäologische Funde, überliefertes Volksbrauchtum, sprachwissenschaftliche Forschung – führt fast zwangsläufig zur Frage: Kontinentalgermanisch oder nordisch, wo sind die Schnittmengen, wo die Unterschiede zwischen den Gottheiten? Der vorliegende Beitrag greift diese Fragen auf im Rahmen einer…
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Ostara – Feste feiern mit Kindern

Es ist schon einige Jahre her, dass ich so schön Ostara feiern konnte wie damals mit den Kindern. Ich versuche also aus dem Gedächtnis davon zu berichten und mir sei verziehen, wenn ich verschiedene Ostarafeste durcheinander würfele. Aber das würden ohnehin nur diejenigen bemerken, die dabei waren. Allen anderen soll es Inspiration schenken. Wir haben…
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Mythen der Alpen: Perchten, Klausen, Krampusse – modernes Brauchtum und die Wilde Jagd

von Uwe Ehrenhöfer Toaset wie dös wildescht Meer, röahret vürse, hindre! S ischt im Gai huit s Müetes Heer ka kui Rüeh it finde! (nach Toni Gaßner-Wechs 1939) Übersetzung aus dem Allgäuer Dialekt: Toset wie das wilde Meer, röhrt von vorne und hinten. Es ist im Land heut’ Wotans Heer, kann keine Ruhe finden. Historischer…
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Wie man sich vor Trollen schützt

von Eran Übersetzung aus dem Englischen von Kurt Oertel Teil 1: Das Grundproblem Wir alle haben verschiedentlich mit ansehen müssen, wie heidnische Gruppen oder auch größere Vereine und Dachverbände durch innere Streitigkeiten zerstört wurden und zerfielen. In manchen Fällen ist das einfach nur Teil des natürlichen Kreislaufs von Entstehung und Zerfall, wobei sich etwas Überaltertes…
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Gab es einen altnordischen Glauben an Wiedergeburt?

Zu den historischen Hintergründen der angeblichen Quellen von Bil Linzie Übersetzung aus dem Englischen von Kurt Oertel 1. Einführung Germanisches Heidentum zählt heute wieder zu den „alternativen Religionen“, und es ist zumindest unter dem Aspekt einzigartig, dass man dort unter einer Vielzahl nachtodlicher Vorstellungen wählen kann. Spätestens gegen Ende der Wikingerzeit gab es mindestens vier…
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Die geheime Weltregierung tagt in Tibet

von Hermann Ritter Stichworte wie das rassische Wissen aus dem Rückenmark, die Schwarze Sonne, die angebliche Herkunft der Olmeken von den Wikingern, der Gral und seine Bindung an europäische Herrscherhäuser, deutsche Atombomben und Nurflügelbomber haben wieder Hochkonjunktur. Verschwörungstheorien scheinen allgemein der Zeitqualität zu entsprechen. Die meisten Menschen, die sich mit den genannten esoterischen Themen beschäftigen,…
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Der germanische Mondkalender

von Peter Walthard Dass der Kalender unserer germanischen Vorfahren in den Wirren der Geschichte unwiederbringlich verloren gegangen ist, wird uns immer wieder dann schmerzlich bewusst, wenn wir die Feste des Jahreslaufes feiern wollen und und uns dabei auf einen päpstlichen Kalender verlassen müssen, der die Jahre nach der angeblichen Geburt der obskuren „Gottheit“ Jesus Christus…
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Zieh mit den Wölfen Krieger in der Vergangenheit – und Gegenwart?

Eine historische wie auch persönliche Betrachtung eines Begriffes von Alex Jahnke Einleitung „Der Krieger“ – ein Begriff, der in Asatrukreisen häufig diskutiert wird und dem kaum jemand neutral gegenübersteht. Die Haltung reicht dabei von romantisierten ritterlichen Vorstellungen bis hin zu absoluter Ablehnung als brutalem Relikt der Vergangenheit. Dieser Artikel versucht, als Bindeglied zwischen den Meinungen…
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Osterquellen

von Petra Bolte In der Ortschaft im Süden Schleswig-Holsteins, in der ich wohne, gibt es eine Osterquelle. So jedenfalls laut Internetauftritt der Stadt. Nach über 15 Jahren in diesem Ort hatte ich bis 2007 jedoch nie zuvor davon gehört. Erste Recherchen förderten nicht nur die heimische Osterquelle zutage, sondern auch weitere in ganz Deutschland. Und…
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Wo Odin sich Rat holt – Eine Annäherung an Mímir und Odins Auge im Brunnen

von Kurt Oertel 1. Die Quellen Bekanntlich hat Odin eines seiner Augen als „Pfand“ in Mímirs Brunnen hinterlegt. Wofür genau dies als Pfand dienen soll, wird nirgendwo deutlich, es scheint viel mehr eher als Preis dafür verstanden zu werden, dass Odin einen Schluck aus diesem Brunnen nehmen durfte, wodurch ihm Weisheit und Wissen zuteil wurde.…
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